Willi mit einem Greifvogel bei der Augenuntersuchung in der Vogelklinik in Oberschleißheim.
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Willi mit einem Greifvogel bei der Augenuntersuchung in der Vogelklinik in Oberschleißheim.

Willi mit einem Rohbrillenglas. Heute darf er einem Optiker über die Schulter schauen, der die Gläser dann in Form bringt.

Willi mit dem Augenprothetiker Arnold Greiner (links) und der 10-jährigen Hannah, die das räumliche Sehen erst wieder erlernen musste.

Willi und Emil Viktorin (links) beim Testen von Brillengestellen. Heute verschafft sich Willi den richtigen Durchblick zum Thema Augen.

Willi in der Designabteilung der Firma Rodenstock, die ein Spezialbrillengestell in W-Form für Willi entworfen haben.
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Wer wirft ein
Auge auf‘s Auge?
Heute verschafft sich Willi zum Thema Augen so richtig den Durchblick! Los geht‘s mit Augenarzt Dr. Tobias Neuhann, der dem Reporter einen Grundkurs über Aufbau und Funktion des Auges gibt: Pupille, Regenbogenhaut, Linse, Netzhaut, blinder Fleck, warum man eine Hornhaut braucht und wie es zu Sehfehlern kommen kann.
Viele Menschen benötigen früher oder später eine
Brille.
Bei der Firma Rodenstock in München erfährt der Reporter, wie man eine Brille herstellt. Designer Peter entwirft extra für Willi ein Spezialmodell in W-Form. Und wie kommen die Gläser in die Brille? Glas-Rohlinge werden in einer computergesteuerten Schleifmaschine so geschliffen, dass sie den Sehfehler des Brillenträgers möglichst gut ausgleichen. Optiker, wie Frank Tiedtke, dem Willi über die Schulter schauen darf, bringen die Gläser dann in Form, so dass sie in das gewünschte Gestell passen.
Aber wie ist das eigentlich bei Tieren? Sehen die anders als Menschen? Um das zu erfahren, trifft Willi Prof. Rüdiger Korbel, Spezialist für Vogelaugen an der Vogelklinik Oberschleißheim. Gerade untersucht er die Augen eines Uhus. Raubvögel können sehr gut sehen; manche erkennen eine Maus aus zwei Kilometern Entfernung. Ein Uhu sieht sogar bei Nacht - Menschen müssen sich im Dunkeln mit technischen Geräten behelfen. Die Polizei benutzt zum Beispiel Nachtsichtgeräte, die das wenige Licht, das es noch gibt, zigfach verstärken und so bei der Verbrecherjagd helfen.
Wer durch einen Unfall oder eine Krankheit ein Auge verloren hat, muss das Sehen neu lernen, wie Willi von der zehnjährigen Hannah erfährt. Mit nur einem Auge ist nämlich das räumliche Sehen beeinträchtigt. Plötzlich ist es schwierig, ein Glas Wasser einzuschenken, ohne zu kleckern. Augenprothetiker
Arnold Greiner kann zwar nicht helfen, dass Hannah besser sieht, aber dafür sorgen, dass sie gut aussieht. Er stellt nämlich heute ein neues Glasauge für sie her und Willi darf natürlich zuschauen, wie das funktioniert. Augenblick noch, es geht gleich los!
„Willi wills wissen“ ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
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