Die unberührte Landschaft des Berezinsky-Biosphärenreservats in Belarus ist mit seinen natürlich gebliebener Sümpfen einmalig in Europa. In der Abgeschiedenheit sind seltene Pflanzen- und Tierarten beheimatet.
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Die unberührte Landschaft des Berezinsky-Biosphärenreservats in Belarus ist mit seinen natürlich gebliebener Sümpfen einmalig in Europa. In der Abgeschiedenheit sind seltene Pflanzen- und Tierarten beheimatet.

Der Biologe Denis Ivkovich beobachtet und dokumentiert für seine wissenschaftliche Arbeit über einen Zeitraum von fünf Jahren die Bodenbedeckung der Moore im Nationalpark.

Seit 1969 arbeiten die Forscher und Wissenschaftler des Nationalparks Seite an Seite für ein gemeinsames Ziel: den Schutz und Erhalt der Natur und ihrer Bewohner.

Es gibt eine freilaufende Bisonherde mit ungefähr 40 Tieren im Berezinsky-Biosphärenreservat. Die Bisons haben dort hervorragende Lebensbedingungen.

Die Abgeschiedenheit der Landschaft bietet den optimalen Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. So entsteht eine Art natürliches Labor für Forschungsarbeiten.
Übersicht
Das Berezinsky-
Biosphärenreservat in Belarus ist ein ungestörtes Reich in der südlichen Taiga. Ausgedehnte Sümpfe, ein weit verzweigtes Flusssystem und viele Seen zeugen von den Gletschern, die einst das Gebiet überzogen. Hier sind die „Big Five“ der europäischen Wildnis an einem Ort beheimatet: Bär, Wolf, Luchs, Bison und Elch.
Und die in Europa äußerst selten gewordenen Birkhühner finden sich jedes Jahr im
April zur Paarungszeit ein. Es ist ein außergewöhnliches Schauspiel, wenn die imposanten blau-schwarzen Birkhähne in den Sümpfen ihre Balzgeräusche von sich geben.
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Das Berezinsky-Biosphärenreservat in Belarus ist ein ungestörtes Reich in der südlichen Taiga. Ausgedehnte Sümpfe, ein weit verzweigtes Flusssystem und viele Seen zeugen von den Gletschern, die einst das Gebiet überzogen. Einmalig, weil es so viele unterschiedliche Typen natürlich gebliebener Sümpfe beherbergt. Hier sind die „Big Five“ der europäischen Wildnis an einem Ort beheimatet: Bär, Wolf, Luchs, Bison und Elch. Und die in Europa äußerst selten gewordenen Birkhühner finden sich jedes Jahr im April zur Paarungszeit ein. Es ist ein außergewöhnliches Schauspiel, wenn die imposanten blau-schwarzen Birkhähne in den Sümpfen ihre Balzgeräusche von sich geben.Wer in die Welt des Berezinsky-Biosphärenreservats eintaucht, erhält einen unvergleichlichen Einblick in das riesige Mosaik aus Auenwäldern, Seen und sauren Torfmooren. Nicht nur große Tiere sind hier beheimatet, sondern auch erstaunlich viele Insekten- und Vogelarten. Die Flora ist reich an seltenen Orchideen sowie Sumpf- und Moorpflanzen wie dem fleischfressenden Sonnentau. Seit 1969 schreibt das Reservat die sogenannte Chronik der
Natur. Dazu werden jährlich die Prozesse und Phänomene in sogenannten Beobachter-Tagebüchern aufgezeichnet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Reservats arbeiten gemeinsam dafür und sind international vernetzt. Ihre Beobachtungen über Jahrzehnte lassen Rückschlüsse auf die Entwicklung des Klimas zu. Hier im Schutzgebiet bleibt die Natur noch komplett sich selbst überlassen.
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