Superhelden

Beowulf (Deutschland, 2018)

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Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20250426231500
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Der junge Krieger Beowulf will mit bloßen Händen gegen das Monster Grendel kämpfen.


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Der junge Krieger Beowulf will mit bloßen Händen gegen das Monster Grendel kämpfen.


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Beowulf tritt vor König Hrothgar und bietet ihm seine Hilfe an. Er will das dänische Königreich vom Monster Grendel befreien.


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Die Langhäuser oder Königshallen waren Regierungssitz und Versammlungsort zugleich.


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Die Angelsachsen glaubten, dass Moore und Sümpfe die Heimat von unheimlichen Wesen sind.


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Beowulf ist ein germanischer Krieger. Er ist bereit, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um die Dänen von dem Monster Grendel zu befreien.


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Ein Hügelgrab von Sutton Hoo. Im 7. Jahrhundert wurde dort ein angelsächsischer Herrscher mitsamt eines Schiffes begraben.


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Grendel fällt Nacht für Nacht in die Königshalle ein und tötet alle Krieger.


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Der dänische König Hrothgar soll von Gott Odin abstammen. Er ahnt, dass nur Beowulf seinem Volk helfen kann.


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Im englischen Rendlesham war einst der Königsitz der Herrscher von East Anglia.


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Der Helm von Sutton Hoo ist einer der bedeutendsten Funde aus angelsächsischer Zeit.


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Typisches Hügelgrab im dänischen Lejre. Die Langhäuser oder Königshallen befanden sich meist in der Nähe der Hügelgräber. In der Nähe wurden höchstwahrscheinlich die Überreste von Heorot gefunden, die Königshalle des legendären König Hrothgar.


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Die ersten Angelsachsen waren Heiden. Auch als sie zum Christentum konvertierten, praktizierten einige noch weiter den heidnischen Glauben.


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Archäologe Dr. Thomas Gabor betrachtet die Funde von Lyminge. Dort fanden Archäologen sowohl eine heidnische Königshalle als auch ein frühchristliches Kloster.

Themen

    Details

    Diese Folge der „Terra X“-Reihe „Superhelden“ erzählt die Geschichte des nordgermanischen Helden Beowulf, der mit grenzenlosem Mut und übermenschlicher Kraft unheimliche Wesen bekämpft. Das „Beowulf“-Epos gehört zu den berühmtesten Dichtungen aus dem alten England. Hinter der Sage über Heldenmut und Monster verbirgt sich die Geschichte der Angelsachsen, die nach Britannien auswandern und dort die ersten Königreiche gründen.
    Es ist ein unbekannter christlicher Dichter, der die Heldentaten des Beowulf irgendwo im angelsächsischen England zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert verfasst hat. Das Werk gilt heute als eines der bedeutendsten und einflussreichsten Werke der englischen Literatur. Die Geschichte vereint alle Elemente eines modernen Action-Stoffs. Auch der legendäre Schriftsteller und Literaturprofessor J. R. R. Tolkien war von dem Heldengedicht fasziniert und nutzte es als Inspiration für seine berühmten Mittelerde-Romane. Nur durch ein einziges Manuskript ist das „Beowulf“-Epos überliefert - in der Nationalbibliothek in London wird es gehütet wie ein Schatz. Die Geschichte von Beowulf und seinen sagenhaften Taten beginnt im Dänemark des 6. Jahrhunderts, im Reich des legendären König Hrothgar, einem Nachfahren des germanischen Gottes Odin. Er hat eine prunkvolle Festhalle errichten lassen, „Heorot“ genannt. Sie ist Regierungssitz, Gerichtssaal und Festhalle für die Gemeinschaft. Die fröhlichen Feiern der Dänen erwecken den Unmut eines blutrünstigen Trolls, der in den nahe liegenden Sumpfgebieten haust. Zwölf Jahre hält das Monster das Land fest in seinem Griff. Es tötet alle Krieger, die es wagen, die Halle zu betreten. Keiner traut sich, sich ihm entgegenzustellen. Bis Beowulf eintrifft, der junge, selbstbewusste Krieger vom Volk der Geatas, der Gauten. Er will König Hrothgar helfen und sein Reich von dem schrecklichen Scheusal befreien. Das „Beowulf“-Epos wird zu einer Zeit des Umbruchs niedergeschrieben. Ab dem 5. Jahrhundert wandern Angeln, Sachsen und Jüten im Zuge der Völkerwanderung in Britannien ein. Sie kommen aus Skandinavien und dem Norden Deutschlands. Nachdem die Römer das Land verlassen haben, herrscht dort für lange Zeit eine Art Machtvakuum. Die Neuankömmlinge - später Angelsachsen genannt - gründen bald ihre eigenen Königreiche. Auch wenn sie sich irgendwann dem christlichen Glauben öffnen, bleiben sie ihrer heidnischen Kultur und ihren Mythen lange verbunden. Das „Beowulf“-Epos erzählt davon. Über seine literarische Bedeutung hinweg vermittelt das Werk Einblicke in das altgermanische und frühe englische Leben. In Dänemark und Großbritannien begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der angelsächsischen Geschichte, zeigt spektakuläre archäologische Funde und berichtet über aktuelle Erkenntnisse. Im dänischen Lejre haben Archäologen Überreste einer alten Königshalle gefunden, die in vielem den Beschreibungen der legendären Heorot-Halle in „Beowulf“ entspricht. In England hat man spektakuläre Grabbeigaben und vergrabene Schätze entdeckt, die an Schilderungen über Bestattungsrituale im Epos erinnern. Dänische, englische und deutsche Wissenschaftler helfen bei der Einordnung des historischen Kontexts und zeichnen ein lebendiges Bild des Lebens und der Glaubenswelt im angelsächsischen England. Sie zeigen: Das „Beowulf“-Epos ist eine Heldengeschichte, die auch nach über 1000 Jahren nichts von ihrer Kraft verloren hat.

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