Eine kurze Geschichte über ...

Das alte Ägypten (Deutschland, 2020)

bis 16:40
Geschichte
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Der Stein von Rosette ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde: Er lieferte den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen. Mirko Drotschmann erklärt dies anhand einer animierten Grafik.


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Der Stein von Rosette ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde: Er lieferte den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen. Mirko Drotschmann erklärt dies anhand einer animierten Grafik.


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Dr.-Ing. Uwe Dorka, vom Forscherteam der Uni Kassel, demonstriert zusammen mit Mirko Drotschmann, dass es dank eines ausgeklügelten Mechanismus nur zwei Personen brauchte, um die Grabkammer der Cheops-Pyramide mit tonnenschweren Granitblöcken zu verschließen.


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Beamte (Sebek-em-Sef) waren die heimliche Macht im ägyptischen Staat. Sie verwalteten Steuerabgaben an den König und verteilten die Nahrungsmittel an das Volk.


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Spielszene: Die Toten wurden im alten Ägypten mit unglaublicher Akribie vor dem Verfall bewahrt. Ohne einen unversehrten Körper ist ewiges Leben nicht möglich, glaubten die Ägypter.


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Kinder gelten als Geschenk der Götter. Sie waren verantwortlich für die Versorgung ihrer Eltern (Komparsen). Nicht nur im Leben, sondern auch im Tod.


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Die ägyptischen Zahnärzte (Komparse) behandelten bereits Karies und erfanden sogar Zahnprothesen aus Gold.


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Der Pharao war absoluter Herrscher und Stellvertreter des höchsten Gottes auf Erden. Wenn man sich ihm näherte, dann nur beim Küssen der Erde.


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Die Lebenden und die Toten blieben in engem Kontakt zueinander: auch durch Post ins Jenseits (Komparse). Viele Totenbriefe sind auf Tongefäßen überliefert.


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Mirko Drotschmann vor einem Foto mit Nil und Pyramiden. Das alte Ägypten ist ein Geschenk des Nil: Er lieferte fruchtbare Böden und Baustoff für Hütten und Paläste. Ohne den längsten Fluss der Welt hätte es die ägyptische Hochkultur nie gegeben. Keine Pyramiden, keine Tempel, kein Pharao, keine Hieroglyphenschrift.


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Ägyptischer Schöpfungsmythos: Nut, die Göttin des Himmels, beugt sich über Geb, den Gott der Erde.


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Geheimnisvoller Totenkult: Mirko Drotschmann vor Sarkophagen in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien.


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Die Cheops-Pyramide ist 146 Meter hoch. Weltrekord für vier Jahrtausende. Einst war sie mit polierten Kalksteinplatten verkleidet, ihre Spitze war vermutlich aus Gold.


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Auge in Auge mit Mumienmasken aus der Ptolomäerzeit: Mirko Drotschmann in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien. Sie ist mit rund 17 000 Objekten eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Kunst.


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3000 Jahre Hochkultur am Nil. Was war das Geheimnis dieser einzigartigen Erfolgsstory? Mirko Drotschmann geht auf Spurensuche in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien.


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Untersuchung der Mumie im Computertomographen: Für die Forscher des German Mummy Projects sind die einbalsamierten Toten ganz besondere "Bio-Archive", die über das Leben und Leiden der alten Ägypter Aufschluss geben.

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    In dieser Folge der „Terra X“-Reihe „Eine kurze Geschichte über ...“ erklärt der Geschichts-Blogger Mirko Drotschmann - alias „MrWissen2Go“ - die Welt des alten Ägypten. 3000 Jahre Hochkultur am Nil. Kein Reich existierte länger, keines war seiner Zeit so weit voraus. Monumentale Tempel, die Grabanlagen im Tal der Könige und vor allem die Pyramiden von Gizeh zeugen von den Leistungen der alten Ägypter.
    Mirko Drotschmann erzählt ihre faszinierende Geschichte. Was war das Geheimnis dieser einzigartigen Erfolgsstory? Welche Bedeutung hatte der Totenkult? Drotschmann geht auf Spurensuche in ägyptischen Museen, trifft Mumienforscher und ist hautnah dabei, wenn Ingenieure an der Uni Kassel eine geniale Technik entschlüsseln, die für den Bau der Pyramiden genutzt wurde. Computeranimationen zeigen, wie die Pyramiden von Gizeh zur Zeit der Erbauung ausgesehen haben und welche Geheimnisse noch heute in ihrem Inneren verborgen sind. Die Geschichte des Pharaonenreiches beginnt mit einem Schatz der Natur: dem Nil. Der majestätische Strom durchquert rund 1000 Kilometer trockenste Wüste und schenkte Ägypten Fruchtbarkeit und Reichtum. An seinen Ufern entwickelte sich die ägyptische Hochkultur. Nach der Vereinigung von Ober- und Unterägypten herrschten die Pharaonen über den ersten zentral gelenkten Staat der Geschichte. Zum Kitt der Gesellschaft wurden religiöse Mythen, die vielen Götter und die gottgleichen Pharaonen. Der Film zeigt, wie die wie Götter verehrten Herrscher lebten, wie ihr Leben im Palast aussah und warum Inzest zur gängigen Heiratspolitik gehörte. Für die toten Pharaonen entstanden prachtvolle Grabbauten wie die Pyramiden von Gizeh oder die unterirdischen Gräber im Tal der Könige. Tiefe Fallschächte und Scheintüren sollten Grabräuber in die Irre führen. Doch nur die Kammer eines eher unbekannten Pharaos blieb bis Anfang des 20. Jahrhunderts unentdeckt: das Grab von Tutanchamun. Aberhunderte Beigaben wie kostbarer Schmuck, Kultobjekte, Amulette, Waffen, aber auch Alltagsgegenstände ziehen bis heute in den Bann. Mirko Drotschmann reist nach London, wo unter anderem auch dieser legendäre Grabschatz bis Mai 2020 ausgestellt wird. Die Toten im alten Ägypten wurden mit unglaublicher Akribie vor dem Verfall bewahrt. Einige Mumien sehen noch heute so aus, als wären sie erst vor wenigen Jahren gestorben und nicht vor vielen Hunderten Jahren. Für die Forscher des German Mummy Projects sind Mumien ganz besondere „Bio-Archive“, die über das Leben und Leiden der alten Ägypter Aufschluss geben. Wie ernährten sie sich, wie alt wurden sie? Woran sind sie gestorben? Hat man versucht, sie zu heilen? Und welche Medikamente nahmen sie ein? Oder konsumierten sie Drogen? Der Zuschauer erfährt, dass die ägyptischen Ärzte ihrer Zeit weit voraus waren. Sie führten Operationen am Kopf und Amputationen durch und behandelten Knochenbrüche. Erfolgreich - wie Untersuchungen an Mumien beweisen. Knallharte Machtpolitik und der Totenkult hielten das Reich für rekordverdächtige 3000 Jahre zusammen. Zwar versuchten immer wieder sogenannte Fremdländer, das reiche Ägypten zu erobern, aber erst ab 500 vor Christus gelang es zunächst den Persern, dann Alexander dem Großen und schließlich den Römern, das Pharaonenland zu schwächen und schließlich in die Knie zu zwingen. Die Eindringlinge prägten die Kultur und Sprache. Aber haben sie sich auch in genetischer Hinsicht verewigt? Forschern des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte ist es erstmals gelungen, das Erbgut von altägyptischen Mumien zu entziffern. Die Ergebnisse sind verblüffend.

    Hinweis

    Personen

    Moderator:Mirko Drotschmann

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    (Sa 12.4. 12:00 Uhr)

    (Sa 12.4. 21:00 Uhr)

    (Sa 12.4. 22:30 Uhr)

    (So 13.4. 05:00 Uhr)

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