Übersicht
Diese Reiseerzählung ist kein Film über eine Berg-Expedition, sondern beschreibt den 20-tätigen Aufenthalt einer Gruppe um Hermann Magerer und Eugenie Buhl in
Pakistan im Jahr 1983, also 30 Jahre nach der Erstbesteigung des Nanga Parbat durch Hermann Buhl. Die Ausgrabungsstätten in Taxila, die Millionenstadt Lahore, der Basar in Peschawar, die Märchenwiese unterhalb des Nanga Parbat auf 3.000 Metern Höhe und das Hunzatal sind Stationen dieser Reise.
Themen
Details
Der Nanga Parbat in der Region Kaschmir in Pakistan ist der neunhöchste Berg der Welt und ganz sicher ein Schicksalsberg für deutsche Bergsteiger. Hermann Magerer begab sich 1983 mit einer Reisegruppe nach Pakistan, den Nanga Parbat wollten sie nicht erklimmen, aber einen „kleinen“ Fünftausender an der Nordseite dieses Riesen sehr wohl. Mit dabei war auch Eugenie Buhl, die Witwe von Hermann Buhl, der 1957 in den Bergen Pakistans tödlich verunglückte. Diese Reiseerzählung beschreibt den 20-tätigen Aufenthalt dieser Gruppe um Hermann Magerer und Eugenie Buhl in Pakistan im Jahr 1983. Am Beginn der Reise werden die Ausgrabungsstätten in Taxila besucht, der historischen Hauptstadt des Reiches Gandhara. Anschließend geht es in die Millionenstadt Lahore, Hauptstadt der pakistanischen Provinz Punjab. Die Gruppe fuhr weiter nach Peschawar und besuchte dort den weltberühmten Basar. Auf dem Karakorum Highway ging es dann per Bus 650 Kilometer weit in Richtung Nanga Parbat.Es geht um Eindrücke und Erinnerungen, um Geschichte und Geschichten rund um die Erstbesteigung des Nanga Parbat 30 Jahre zuvor. Die Höhe über dem Meeresspiegel, die diese Gruppe dabei maximal erreicht, liegt zwischen 5.000 und 6.000 Metern - sie ist damit viel höher als der höchste Gipfel der Alpen. Und dann erreichen sie die berühmte Märchenwiese unterhalb des Nanga Parbat auf über 3.000 Meter Höhe: „Ohne Übertreibung einer der attraktivsten Plätze auf unserer Erde.“ Das danach erreichte Basislager bei der Besteigung des Nanga Parbat von der Nordseite her ist ebenfalls ein geschichtsträchtiger Ort - und auch so etwas wie ein kleiner Friedhof.Zum Abschluss der Reise gibt es dann noch eine Wanderung durch das ebenfalls weltberühmte und fruchtbare Hunzatal.
Hinweis
Diese Sendungen könnten Sie auch interessieren