Der Wiener Jugendstil - Aufbruch in die Moderne

bis 09:50
Dokumentation
  • Schwarz-weiß Sendung
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20250427090500
VPS 09:05

Im Bild: Berta Zuckerkandl, Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt.


Bildauswahl:


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Im Bild: Berta Zuckerkandl, Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt.


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Im Bild: Wiener Secession.


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Im Bild: Die Unterhaltung der Intellektuellen fand öffentlich in den Wiener Kaffeehäuser oder privat, wie im Salon Wertheimstein, statt.


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Im Bild: Eingang Secession, 125 Jahre Wiener Secession.


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Im Bild: Majolikahaus von Otto Wagner am Wiener Naschmarkt.


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Im Bild: Karl Wittgenstein war einer der wichtigsten Förderer der Wiener Secession.


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Im Bild: Ausstellungsraum, 125 Jahre Wiener Secession.


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Im Bild: Bilder von Gustavs Klimt erzielten Rekordpreise, aber ein eleganter Wiener Salon ohne das Porträt der Hausherren war unelegant.


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Im Bild: Jungmann & Neffe, 125 Jahre Wiener Secession.


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Im Bild: Josef Hoffmann, Architekt und Designer der Wiener Moderne.


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Im Bild: Der Bau der Wiener Secession läutete den Frühling der Kunst ein - der Grundstein für die Wiener Moderne.


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Im Bild: Der Beethovenfries von Gustav Klimt für die Ausstellung der Secession 1902 war eigentlich nur als Dekoration zur Ausstellung gedacht.


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Im Bild: Während sich das Rathaus, die Universität und das Burgtheater noch im Bau befanden, war das Café Landtmann bereits ein fixer Treffpunkt der Wiener Gesellschaft.


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Im Bild: Ringstrasse mit Blick auf das Parlament und das Rathaus.


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Im Bild: Die Secession; 125 Jahre Wiener Secession.

Themen

    Details

    Jeder kennt heute noch berühmte Salonières, Damen des gehobenen Bürgertums oder der Aristokratie ebenso wie Gustav Klimts „Muse“ und Geschäftspartnerin Emilie Flöge, die dem Malerfürsten Modell standen. Das Kalkül der Porträtierten, sich durch Klimts Pinselstrich dem Vergessen zu entziehen, ist aufgegangen.
    Doch hinter der Förderung des Jugendstils besonders durch das jüdische Großbürgertum steht bei genauer Betrachtung mehr als nur Kunstsinnigkeit. Vielmehr wollten die aufstrebenden Familien der Ringstraßenzeit durch die Förderung der neuen Kunst gesellschaftliche Anerkennung finden. So ergab sich eine große Symbiose aus den Künstlern der Secession und den wohlhabenden Familien des späten 19. Jahrhunderts. Die einen kamen dadurch zu Geld und stießen in die bürgerlichen Salons vor, die anderen konnten sich vor einer sonst reservierten Wiener Gesellschaft als Mäzene und Schöngeister profilieren. Zu den bedeutendsten Förderern der Secession gehörten Karl Wittgenstein, Victor Zuckerkandl und Fritz Waerndorfer. Die Akzeptanz jüdischer Großbürger und Industrieller blieb allerdings über weite Strecken ein Wunschtraum. Selbst in ihrer Hochblüte wurden viele von ihnen als „Parvenus“ ausgegrenzt. Erst recht die politische Agitation des antisemitischen Bürgermeisters Karl Lueger und das Aufkommen der Nazis ließen diese Erzählung im frühen zwanzigsten Jahrhundert abreißen.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Rudolf Klingohr
    Redaktion:Otto Schwarz, Rainer Keplinger

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    (Sa 12.4. 11:30 Uhr)

    (Sa 19.4. 15:05 Uhr)

    (Sa 19.4. 22:15 Uhr)

    (So 27.4. 10:45 Uhr)

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