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Jacques Perrin und Jacques Cluzaud haben nach kleinen Landtieren in «Microcosmos» und Zugvögeln in «Nomaden der Lüfte» nun die Welt der Wasserwesen in Szene gesetzt. Mithilfe von Hightechkameras ist es ihnen gelungen, selbst winzige Tiefseegeschöpfe spektakulär ins Bild zu rücken.
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Fischschwärme, die sich gegen Angriffe unter Wasser und aus der Luft schützen müssen; Armeen von Krebsen, die gegen einander antreten; Delphine, die in Riesenscharen das Wasser durchpflügen; riesige Wale, die mit eigentümlicher Anmut durch die
Ozeane schweben, aber auch Robben, die sich im treibenden Plastikmüll verirren: Eindrucksvolle Sequenzen verschiedenster Art reihen sich in «Océans» von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud aneinander. Anders als in den meisten Naturdokumentationen verzichtet dieser Kinofilm auf einen erklärenden Kommentar, sondern schwelgt in Bildern und Tönen aus der wundersamen Unterwasserwelt.Vier Jahre lang haben die Cineasten an über fünfzig Orten gedreht, mit modernster Technik. Dabei ist es ihnen gelungen, eine ungeahnte Nähe zu Tieren zu schaffen, die man längst zu kennen glaubte, und sie so von einer neuen Seite zu zeigen. Manche Tiefseekreaturen, die an Fabelwesen erinnern, sind zum ersten Mal so deutlich zu sehen. Der ganze Kreislauf des Lebens wird abgebildet, aber ohne dass die Tiere ver
menschlicht oder verniedlicht würden. Wie der Produzent und Schauspieler Perrin (unter anderem bekannt aus «Nuovo Cinema Paradiso» und «Les choristes») in der Rahmenhandlung des Films andeutet, will der Film in erster Linie die Generation seines Enkels berühren und für die Natur begeistern, damit gerade junge Menschen diese auch für die Zukunft schützen und bewahren. Denn ungezählte Arten bevölkern die Weltmeere, aber der Mensch rottet immer mehr von ihnen aus.
Hinweis
[Sprachenn: deutsch / französisch]
Personen
Regie: | Jacques Perrin, Jacques Cluzaud |
Drehbuch: | Jacques Perrin, Jacques Cluzaud, Stéphane Durand |
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