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Das Teatro Petruzzelli in Bari ist historisches Juwel und Konzertkulisse des
Europakonzertes 2025. Die Berliner Philharmoniker präsentieren dort ein hochkarätiges Programm.Einen kulturellen Akzent setzt das weltberühmte Orchester in diesem Jahr mit Werken von Rossini und Verdi. Am Pult steht einer der renommiertesten Dirigenten der Gegenwart: Riccardo Muti.Im schönsten Stiefelabsatz der Welt liegt die Region Apulien mit der Universitätsstadt Bari, einem kulturellen Hotspot Süditaliens.
Umgeben von salziger Meeresluft, mittelalterlichen Türmen und kleinen Innenhöfen stößt man in Bari auf ein Mini-Universum: das Teatro Petruzzelli. Die Architektur und außerordentliche
Akustik machen dieses Theater zu einem Glanzpunkt unter den Opernhäusern Europas.Am 1. Mai 2025 feiern die Berliner Philharmoniker dort ihren Geburtstag und ein ihnen wichtiges Anliegen: die Sprache der Musik als
Idee eines geeinten Europas zu zelebrieren. Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, lässt in einem Intro in das besondere italienische Flair Baris eintauchen.Im Konzertfokus steht ein italienisch-deutsches Programm. Italianità verströmen Rossinis schwungvolle „Wilhelm Tell“-Ouvertüre und die Ballettmusik aus Verdis Oper „Die sizilianische Vesper“. Den Kontrast dazu bildet die pastorale, dunkel timbrierte „Zweite Sinfonie“ von Brahms.„Wir können Freundschaft stiften durch die Musik.“ Riccardo Mutis Bonmot versprüht exakt die Erlebnisphilosophie dieses Events: Das Europakonzert steht für Solidarität und Miteinander - in der Musik und in einem friedlichen Europa.Wenn man die 34 Konzerte der vergangenen Jahre Revue passieren lässt, offeriert sich der besondere Charme des Leitgedankens: Die Idee des einen Europa verbindet sich perfekt mit dem fesselnden Eindruck, die historische Schwergewichte wie El Escorial, das Schloss in Versailles, die Uffizien in Florenz hinterlassen. Allein die Aufführungsorte des Europakonzertes spiegeln den Reichtum europäischer Kultur.
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